Ein tauriger Sonntag, denn Leonie ist heute gestorben

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Das eindrückliche und aktive Leben mit einer unendlichen Liebe für Blumen, Kunst, Tiere und Kinder hat heute, im Alter von 87 Jahren ein unverhofftes Ende genommen.

In Dankbarkeit und Liebe

Andres Kreienbuehl

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Weihnachten 2017 und Neujahr 2018

Sternenklare Winternacht
2016, Mondnacht im Katzentobel von Andres Kreienbuehl

Gedanken zu Weihnachten 2017 von Barbara Kreienbühl

STERNENKLAR

WAR DER HIMMEL

IN DIESER GANZ BESONDEREN NACHT

UND EIN NEUES LICHT

ZEUGT VON DEINER LIEBE

UND HERR

DEIN LICHT

WANDELT TRÄNEN DER TRAUER

IN TRÄNEN DER HOFFNUNG

IST LIEBESLICHT

WANDELT HERZEN DER ENDLICHKEIT

IN HERZEN DER EWIGKEIT

IST LEBENSLICHT

DENN DU HERR

BIST BEI UNS

SO ERSCHAUEN WIR

DEN HIMMEL

IN DIESER GANZ BESONDEREN NACHT

DURCH DAS WUNDER DEINER LIEBE

STERNENKLAR

 

Wolken zerfliessen in den Weiten

wolkenlandschaft_760_2

BEGEGNUNG

Am Weg der Fremde – wir sehen uns an

Und unsere müden Augen fragen:

Was hast du mit deinem Leben getan?

Sei still! Sei still! Lass die Klagen!

 

baum_wolkenwand_760

Es wird schon kühler um uns her,

Die Wolken zerfliessen in den Weiten.

Mich deucht, wir fragen nicht lange mehr,

Und niemand wird uns zur Nacht geleiten.

(Gedicht von Georg Trakel)

 

wolken_760

WEGLAUFEN

Die Wolken rennen schnell und schneller am Himmel, entfliehen in den Weiten.

Wohin so schnell?

 

wolkenlandschaft_dunkel_regen_760

 

Die Wolken bringen sich in Sicherheit, das Ende ist nicht mehr weit!

Bald wird die Kälte kommen und es schneit.

(Gedicht von Ferdinand Lacare)

Die Sommernacht

(1766) von F.G. Klopstock

Vollmond
Mond der Sommernacht vom 8. August 2017

 

Wenn der Schimmer von dem Monde nun herab

In die Wälder sich ergiesst, und Gerüche

Mit den Düften von der Linde

In den Kühlungen wehn;

So umschatten mich Gedanken an das Grab

Der Geliebten, und ich seh in dem Walde

Nur es dämmern, und es weht mir

Von der Blüthe nicht her.

Ich genoss einst, o ihr Todten, es mit euch!

Wie umwehten uns der Duft und die Kühlung,

Wie verschönt warst von dem Monde,

Du o schöne Natur!

 

 

Rosen und alte Fotos

Rosenhag von 1997
Altes Foto von meinem Rosenhag (1997)

 

Lied von Ludwig Gleim (1719-1803)

 

Rosen pflücke, Rosen blühn,

morgen ist nicht heut !

Keine Stunde lass entfliehn,

flüchtig ist die Zeit !

 

Aufschub einer guten Tat

hat schon oft gereut;

hurtig leben ist mein Rat,

flüchtig ist die Zeit !

 

Trinke, küsse ! Sieh, es ist

heut`Gelegenheit !

Weisst du, wo du morgen bist ?

Flüchtig ist die Zeit !

 

Rosen
Rose von der Rosenhecke heute

 

Meine erste Rosenhecke
Rosenhecke, damals vor 20 Jahren

 

Vogelscheuche
Meine Vogelscheuche und der damalige Freund „Hansruedi“ (1998)

 

 

 

Ein Frühlingslied – gesungen von vielen kleinen Sonnen

Kleine Sonnen
Gänseblümchen

 

Die Sonnenkinder im Garten

Viele gelbe Köpfchen lächeln mich an,
lächeln weissstrahlig zu mir hoch.
Scheinen um mich herum wie kleine Sonnen
und singen ihr Frühlingslied zum Himmel hoch.

Die Gänseblümchen freuen sich wie Mädchen,
fördern viele lustige Taten.
Die Blümchen strahlen wie kleine Engelchen
und sind die fröhlichsten Kinder im Garten.

(Gedicht von F. Lacare)

Fantastische Traumblume

Fantastische Traumblume
2017 „Flos fantastic somnium“ von Andres Kreienbuehl

 

Das Bild ist fertig

 

Mein naiver Geist, warum malen wir uns ein Bild

und fliehen vor dem waren Leben?

Mein naiver Geist, jetzt ist die Farbe viel zu wild

und wir träumen eben.

 

Mein naiver Geist, wir kolorieren mit dem Pinsel

machen liebe Striche und viele Punkte.

Siehst du es, verlorenen leben wir auf einer Insel,

schaukeln so mit einer kleinen Dschunke.

 

Mein naiver Geist, ich will da nicht mehr sein,

träumend oder im Wachen malen.

Doch du bist schon im holden Sonnenschein

und wir fliegen zum x-ten Male.

 

Wir malen den Klang und die Farben singen

und warten da, bis einer es ehrt.

Das gute Bild, der Klang, die Farbe, ja alle Dinge,

sie sind doch nie von ewigem Wert.

 

Ist es fantastische Wirklichkeit oder ist es ein realer Traum,

warum verwirrst du uns, naiver Geist?

Mein und dein Auge schaut nicht die Wahrheit in Zeit und Raum,

nur öden Schein sieht es meist.

 

Vor dem Auge ist ein Bild entstanden, von zweifelhaftem Inhalt,

wir sind von einem kreativen Geist betrogen.

Man glaubt doch nicht der Idee im Bilde, ob warm oder kalt,

denn nur Sonne und Regen malen einen farbigen Bogen.

 

Das Bild ist fertig Geistlein, schon voll gemalt das Blatt Papier,

frühzeitig tot und die trockenen Farben kleben.

Seele und Geist gefangen, es geistert nun das Bild in dir,

eine Sünde sind Bilder solange wir leben.

 

(Gedicht von F. Lacare )

 

Spaziergang nach Ostern

Feldweg
Feldweg zum Katzentobel

Die Menschen sollten Götter werden

Es färbte sich die Wiese grün
Und um die Hecken sah ich blühn,
Tagtäglich sah ich neue Kräuter,
Mild war die Luft, der Himmel heiter.
Ich wusste nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

 

Alter Baum
Alter Baum in einer Fruhlingswiese

 

Aprilwald
April im Wald

Wie ich so stand und bei mir sann,
Ein mächtiger Trieb in mir begann.
Ein freundlich Mädchen kam gegangen
Und nahm mir jeden Sinn gefangen.
Ich wusste nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Sie ging vorbei, ich grüsste sie,
Sie dankte, das vergess ich nie.
Ich musste ihre Hand erfassen
Und Sie schien gern sie mir zu lassen.
Ich wusste nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Uns barg der Wald vor Sonnenschein
Das ist der Frühling fiel mir ein.
Kurzum, ich sah, dass jetzt auf Erden
Die Menschen sollten Götter werden.
Nun wusst ich wohl, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Novalis (Friedrich Hardenberg, 1772 – 1801)

 

Morgensonne
Apfelbaum in der Morgensonne

 

Tag im Frühling
Frühlingstag im Garten

 

April
Aprilwiese

 

Frühlingswald
Sonnenlicht im Frühlingswald

 

Waldrand im Sonnenlicht
Waldrand

 

Waldweg
Waldweg im Frühling

 

Waldweg
Waldweg von Andres Kreiebuehl

 

Alte Baumstäme
Alte Baumstäme am Waldrand